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URLAUB IM GARTEN DER DOLOMITEN

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Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten in Strassen und Umgebung

Wundervolle Landschaften und ein ruhiges Ambiente

Der kleine Ort Strassen befindet sich auf 1098m Seehöhe in Osttirol nahe den Dolomiten und den Skiegebieten Hochpustertal und Helmbahnen. Inmitten von Strassen liegt der Töldererhof umgeben von einer weitreichenden Landschaft. Der Ausblick auf die Dolomiten ist von hier am Besten.

Durch die zentrale Position sind viele Sehenswürdigkeiten und attraktive Freizeitangebote schnell zu erreichen. Direkt beim Ferienhaus startet eine Langlaufloipe welche, dank Beleuchtung, auch in der Nacht befahrbar ist. In nur 5 Autominuten erreicht man das Turnthaler-Skigebiet. Weitere 10 Autominuten und man befindet sich im Skigebiet Helmbahnen.

Wanderungen in die umliegenden Berge gewähren tolle Aussichten und unvergesslichen Urlaub in Österreich. Ein dichtes Wanderwegnetz und die traumhafte Natur garantieren einzigartige Erlebnisse.

Auch das Tal weiß zu überzeugen. Es sind gemütliche Sparziergänge möglich, und die Landschaft lädt zu Radtouren ein.

Der Stausee Tassenbach in der Nähe der Ortschaft Strassen wurde zur geschützten Landschaft erklärt und der rund 1, 5 km lange Naturschaufpfad bietet Ihnen Einblick in dem Feuchtbiotop und Vogelparadies. Vor allem an heissen Sommertagen ist der See ein sehr beliebtes Ziel.

Auch die kulinarischen Ansprüche kommen nicht zu kurz. In direkter Umgebung gibt es von regionalen Spezialitäten in der gemütlichen Almhütte alles bis zum 4-Sterne Hotel. Es besteht auch die Möglichkeit direkt am Bauernhof Bio- und Naturprodukte zu erwerben.


Burg Heinfels

ca. 3km vom Ferienhaus entfernt

Die Burg Heinfels liegt strategisch günstig auf einem Hügel oberhalb der Gemeinde Heinfels und wird aufgrund ihrer Postion als "Königin des Pustertales" betitelt. Der Name geht auf die sagenumwobene Gründung durch die Hunnen zurück. So wurde die Wehranlage bis ins 16. Jhdt. als "Huonenfels" bezeichnet. Alles begann also vor langer, langer Zeit. Eigentlich in diesem Fall vor gar nicht so langer Zeit, denn die Burg wurde immerhin erst 1243 erwähnt. Ein paar Jährchen mehr wird sie eventuell aber schon auf dem Buckel haben. 

Doch bleiben wir bei den Fakten: Damals, im besagten Jahre 1243 wird sowohl die Burg Heinfels als auch deren Herr und Meister, der Ritter Otto von Heunvels, erwähnt. Später waren die Görzer Grafen die Besitzer der Burg Heinfels. Die lange und bewegte Geschichte hier aufzuzählen, wäre müßig und vielleicht sogar ein bisschen zu viel des guten. Statt sich in der Vergangenheit aufzuhalten sollte man sich an der Gegenwart der Burg Heinfels erfreuen. Sie erzählt zwar natürlich beredet von ihrer Geschichte, beeindruckt aber auch im Hier und Jetzt. Schließlich ist sie sehr gut erhalten und thront immer noch sehr mächtig über den Dingen.

Die Burganlage oberhalb von Heinfels ist ein überaus markantes Wahrzeichen des östlichen Pustertals. Die Burg Heinfels ist weithin sichtbar und auch von ihr aus kann man sich eine Sicht gönnen, die einem noch länger im Gedächtnis bleibt. So viel sei jetzt aber schon einmal verraten: Drauaufwärts, drauabwärts und auf das gegenüber mündende Tiroler Gailtal – das ist ein Blick, wie man ihn nicht alle Tage bekommt. Die Burg selbst kann man derzeit leider nicht von innen besichtigen. Ein bisschen hat der Zahn der Zeit also doch an der Burg Heinfels genagt. Doch auch von außen beeindruckt sie schon. Außerdem wurde die Burg zuletzt 2010 im Rahmen des „Tag des Denkmals“ zugänglich gemacht. 1200 Interessierte kamen und staunten. Außerdem laufen Bestrebungen die Burg zu sanieren seit einiger Zeit auf Hochtouren. Man sollte die Burg Heinfels in dieser Hinsicht im Auge behalten. So oder so ist sie aber einen Ausflug wert

Schloss Bruck

ca. 25km vom Ferienhaus entfernt

In seinem Werk „Das Land Tirol. Ein Handbuch für Reisende“ charakterisiert der Tiroler Topograph das Schloss Bruck das eine ehemalige Residenz der Grafen von Görz ist, als „eines Fürsten würdig“. Und Recht hat er. Auch die Stadt Lienz scheint das ähnlich wahrgenommen zu haben, schließlich ist das Schloss Bruck schon seit 1942 im Besitz der Stadt. Und es ist nicht nur ein äußerst eindrucksvoller Bau, sondern auch so etwas wie die „Heimat“ des bekannten Osttiroler Malers Albin Egger-Lienz. Schließlich beherbergt das Schloss Bruck, das als eine DER Sehenswürdigkeiten angesehen werden muss, die umfangreichste Werksammlung dieses außergewöhnlichen Künstlers. 

Das Schloss Bruck hat, gelinde gesagt, eine lange und bewegte Geschichte hinter sich und der Weg bis ins Heute war lang. Zwischen 1252 und 1277 wurde es als Residenzburg von den Grafen von Görz erbaut. 1500 verstarb dann der letzte Görzer, Graf Leonhard und das Schloss fiel mittels Erbvertrag König Maximilian I zu, der das Schloss aber bereits nach einem Jahr an den Freiherrn Michael von Wolkenstein-Rodenegg übergab.

Weitere Besitzer: das Haller Damenstift, unter Kaiser Joseph diente das Schloss gar als Feldspital und als Kaserne. Nach einigen weiteren Wechseln übernahm schließlich 1942 Lienz die Herrschaft über die Burg und fungierte fortan als neue Burgherrin. Ein Glück für KunstfreundInnen. Die heutigen Ausstellung können sich wirklich sehen lassen und bieten eine bunte Fülle an künstlerischen Positionen an. Immer wieder wird auch die Region Lienz und Osttirol thematisiert. Zusammenfassend gesagt: Um einen Besuch des Schloss Bruck wird man bei seinem nächsten Osttirol-Aufenthalt nicht umhin kommen.

Museum Aguntum

ca. 30km vom Ferienhaus entfernt

Wenn seit vielen Jahrzehnten ganze Heerscharen von Archäologen nach Aguntum kommen, dann wird das nicht von irgendwo her kommen. Sondern das kommt dann wohl daher, dass in Aguntum noch längst nicht alles ausgepuddelt ist und es noch viel zu entdecken gibt. Unter anderem die höchst interessante Vergangenheit des heutigen Gemeindegebietes von Dölsach. Seit 1991 liegen jedenfalls die Ausgrabungen im Aguntum in der Hand des Institutes für Archäologien der Universität Innsbruck. Im Moment wird das Forum von Aguntum freigelegt. Nach und nach wird damit eine der eindrucksvollsten Römerstädte im Gebirge überhaupt freigelegt. 

Und das was bisher freigelegt wurde, kann sich wirklich sehen lassen. Erst recht, seit sich das Museum Aguntum dazu entschieden hat, 1999 einen Schutzbau über das gesamte Atriumshaus zu errichten. Allein die Konstruktion dieses „Schutzbaus“ ist schon sehenswert, die Architektur sieht man schon von weitem, wenn man sich auf der Bundesstraße dem Museum nähert. Das Museum gibt Einblicke in das Alltagsleben zur Römerzeit und zeigt allerlei Funde aus Aguntum, sowie anderen Gebieten der ehemaligen Provinz Noricum. Der Bau macht neugierig und wirft auch Fragen auf. Die Antwort auf die Frage „soll ich stehenbleiben und mir das alles ansehen“ sollte man mit einem lauten und deutlichen „Ja“ beantworten. Es lohnt sich.

Aguntum war eine römische Stadt (Municipium Claudium Aguntum), welche ca. 4 km östlich von Lienz in der jetzigen Gemeinde Dölsach lag. Ihr Ursprung lag wohl in einer Siedlung des norischen Volkes der Laiancer, welche auch als Namensgeber für die Stadt Lienz fungieren. Unter Kaiser Claudius (41 - 54. n. Chr.) erlebte Aguntum einen imposanten Aufschwung. Der Kaiser erhob die Ansiedlung zu einem Municipium (Stadt). In den folgenden 2 Jahrhunderten erlebte die nunmehrige Römerstadt Aguntum eine Blütezeit, welche sich im Bau einer Stadtmauer, unzähliger privater und öffentlicher Gebäude, sowie einer Therme niederschlug. Zu den Hochzeiten reichte der Einfluss der Stadt vom Felbertauern im Norden, über Mühlbach im Pustertal im Westen, bis hin zum Kreuzbergsattel im Süden und Oberdrauburg im Osten. Ab dem 3. Jhdt. verlor Aguntum nicht zuletzt aufgrund seiner eigentlich suboptimalen Lage im Talboden sukzessive wieder an Wichtigkeit. Bis ins 5. Jhdt. wurde die Stadt aber weiterhin bewohnt, wovon auch eine frühchristliche Grabkirche zeugt.

Obwohl schon seit 1912 archäologische Ausgrabungen durchführt werden, ist erst ein kleiner Teil der ehemaligen Stadt wissenschaftlich untersucht worden. Bekannt sind bisher unter anderem die Stadtmauer, das Atriumhaus, das Handwerksviertel, die große Therme, sowie das Macellum ein kreisrundes Gebäude, das vermutlich als kleine Markthalle diente. Eine kleine archäologische Sensation stellt das Atriumhaus dar, weil zuvor noch nie ein Gebäude dieser Bauart so weit nördlich gefunden worden ist. Ein 18 Meter hoher Aussichtsturm bietet heute einen guten Überblick über das Grabungsgelände. Vom Aussichtsturm ist es auch schon möglich einen kleinen Blick ins nahe Lavant zu werfen. Auch dort wird gegraben und archäologisch geforscht und analysiert was das Zeug hält. Und das faszinierende an all diesen Ausgrabungen: Deutlicher kann man fast nirgendwo sonst auf die lange Zeit der Besiedelung im heutigen Osttirol hingewiesen werden – und eine gute Geschichtsstunde ist das ganze oben drauf auch noch. Also nichts wie hin!

Schwefelbad "Aigner Badl"

ca. 5km vom Ferienhaus entfernt

 

Das Aigner Badl, am südlichen Drauufer in Abfaltersbach gelegen, besteht schon seit über 240 Jahren und ist damit das älteste noch existierende Bauernbad in Osttirol. Urkundlich erstmals erwähnt wurde das historische Bad 1772. Dank einer Kalzium-Sulfat-Mineral-Heilquelle werden in diesem altehrwürdigen Gebäude noch heute Heilbäder angeboten, die bei Rheuma, Ischias, Gelenkschmerzen oder Wundheilung helfen sollen. Direkt an das Bad angeschlossen versorgt die dortige Jausenstation hungrige Wanderer und Radfahrer mit Getränken sowie leckeren Tiroler Essens-Spezialitäten.